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KIRCHE UNTERWEGS
der Bahnauer Bruderschaft e.V.
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KIRCHE UNTERWEGS

Arbeitshilfen für Kinderbibelwochen
KiBiWo-froh

Jeremia

Eine Arbeitshilfe für Kinderbibelwoche mit fünf Programmeinheiten (mit Rollenspielen, Gesprächsimpulsen und kreativen Vertiefungsmöglichkeiten) und einem Entwurf für einen Familiengottesdienst. 56 Seiten, A4, farbiger Umschlag, Rückstichheftung, inkl. Grafiken, Lieder und Kopiervorlagen.

Einzelpreis: 8,00 €
ab 5 Stück: 7,20 €/Stück
ab 10 Stück: 6,50 €/Stück
ab 25 Stück: 5,50 €/Stück
zuzüglich Versandkosten ab 2,00 €

Bestellbar in unserem Web-Shop.

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Grafiken der Arbeitshilfe

Jeremia - Titel (Achtung: ca. 6MB!)
Namensschild, Tag 1
Namensschild, Tag 2
Namensschild, Tag 3
Namensschild, Tag 4
Namensschild, Tag 5
Krug mit Micha 6,8

Ein Jeremia-Lied,

geschrieben und komponiert von Martin Schaub, Oberkochen. Freigegeben für die Verwendung bei Kinderbibelwochen. Hier geht's zur gif-Datei.

 

Jeremia als Thema für die KiBiWo

Die Jeremiageschichte ist eine überaus spannende Geschichte. Voller Dramatik, Emotionen, Spannung, Gefahr und Abenteuer. Sie ist eine ernste Geschichte, die das Wohl und Wehe eines ganzen Volkes zum Inhalt hat.
Seine Aufgabe, Prophet Gottes zu sein, bringt es mit sich, dass er sich nicht nur gegen die Mehrheit des Volkes stellt, sondern dass er sich damit jede Menge Feinde macht. Jeremias Botschaft ist vor allem eine Gerichtsbotschaft: Untergang des Volkes, Verlust der staatlichen Souveränität Israels aufgrund des ständigen Unglaubens der Menschen und der Vermischung des Glaubens. Alles sehr unpopulär. Eine sehr windige Rolle. Sie erfordert viel Selbstvertrauen und Gottvertrauen. Jeremia besitzt beides nicht im Übermaß. Er ist weit davon entfernt ein strahlender Held zu sein, erhaben über alle Anfeindungen und Anfechtungen. Zweifel an Gott und an sich selbst plagen ihn. Sie nagen an seiner Person, an seiner Sendung: Ist es nützlich, was ich hier tue? Verändert sich etwas durch meine Reden? Hat mein Wort überhaupt eine Bedeutung?
Die Jeremiageschichte stellt eines klar: Der Erfolg des Wortes Gottes hängt nicht am Überbringer der Botschaft sondern an Gott. Gott wacht über seinem Wort, das er’s selber tut, erfüllt. (Jer 1). Dafür steht das blühende Zeichen des erwachenden Mandelzweiges – von Anfang an. Und deshalb auch am Schluss wieder.
So führt die Jeremiageschichte Kinder in eine ferne, längst vergangene Welt. Doch eine Menge Verhaltensmuster, soziale und religiöse Probleme der damaligen Menschen finden sich heute wieder. Darum ist diese Geschichte nicht nur spannend sondern auch aktuell und wichtig. Mehr zu den Bezügen zu unserer Welt und zu den Kindern findet sich bei den einzelnen Tagen.
Wesentlich bei dieser KiBiWo ist uns, dass die Kinder diese alte und fremde Welt des Jeremia kennen lernen. Sie sollen erfahren, was ein Prophet ist und wie das ganze Leben des Jeremias von dieser Berufung betroffen ist.
Wir vom Redaktionskreis haben mit großer Vorsicht und Achtung vor dem gesamten Buch die Texte ausgewählt und zusammengestellt. Angereichert mit Vorschlägen zur Umsetzung in Kleingruppen, Vorüberlegungen zu jedem einzelnen Tag, sowie dem ausgearbeiteten Anspiel bietet diese Arbeitshilfe eine fundierte Grundlage, um sich an das Thema Jeremia zu wagen.
Das Redaktionsteam wünscht allen Mitarbeitenden und den eingeladenen Kindern die Erfahrung, dass Jeremia auch heute etwas zu sagen hat!

Inhalt

1. Tag: Jeremias Berufung

Jeremia 1,4-19
Gott beruft Jeremia zu seinem Propheten. Doch Jeremia wehrt ab: „Ich bin zu jung. Ich kann nicht reden!“ Doch Gott will diesen jungen Mann als seinen Botschafter gebrauchen. Jeremia soll sein Volk vor dem nahenden Unheil warnen. Dabei versichert Gott ihm seinen Beistand. Er wird ihm zur rechten Zeit, die richtigen Worte in den Mund legen.

2. Tag: „Du störst, Jeremia!“

Jeremia 6.7.19.26 (in Auswahl)
Jeremia stört den Gottesdienst: „Gott findet eure Heuchelei schrecklich! Wenn euer Glaube den Alltag nicht prägt, dann ist er wertlos!“ Jeremia prangert den Götzendienst und die Ungerechtigkeit an. Deswegen wird Schaden über Jerusalem kommen. Als Zeichen für die Zerstörung Israels zerschmettert er einen Krug. Er kann nicht mehr zusammengesetzt werden.

3. Tag: Wer ist der wahre Prophet Gottes?

Jeremia 27 und 28
Jeremia betritt mit einem Joch auf seinen Schultern den Tempel: „Gott hat euch die fremde Herrschaft als Joch auferlegt. Ihr könnt diese Besatzungsmacht nicht abschütteln. Darum seid dem fremden König gehorsam!“ Doch Hananja, der Hofprophet reißt Jeremia das Joch herunter: „Gott wird uns helfen das fremde Joch zu zerbrechen!“ Wer von den beiden Propheten hat Recht? Wer spricht im Auftrag Gottes?

4. Tag: „Ich kündige!“ – Jeremia in der Krise

Jeremia 15, 10-21; 20, 7-18
Jeremia hat genug von den Unheilsbotschaften, die er dem Volk überbringen muss. Seine Worte prallen an einer Mauer von Ablehnung und Anfeindung ab. Darum kündigt er, doch Gott entlässt ihn nicht. Jeremia soll standhaft bleiben, da Gott selber ihm beistehen wird. Jeremia bekommt neuen Mut. Als Zeichen der Zuversicht kauft er einen Acker im besetzten Dorf Anatot. Nach dem Unheil, wird eine neue Heilszeit anbrechen.

5. Tag: Jeremia in der Zisterne

Jeremia 38, 4-13 und Kap. 39 in Auswahl
Jerusalem ist belagert. Jeremia ruft zur Kapitulation auf. Das kann kein König dulden. Darum wird Jeremia in eine Zisterne geworfen. Ein Sklave hilft ihm und rettet ihn aus diesem Loch. Als Jerusalem eingenommen und weggeführt wird, fordert Jeremia das Volk zum Vertrauen auf: Auch im Untergang ist Gott da. Er wird neuen Frieden schenken.

Familiengottesdienst: Gott verheißt einen neuen Bund

Jeremia 31
Jeremia kündigt die Rückkehr aus der Gefangenschaft an. Gott wird sein Volk erneut sammeln und einen neuen Bund mit seinem Volk schließen. Dieser Bund wird in den Herzen der Menschen geschloßen.

Leseprobe 2. Tag

Hier finden Sie ein eine Leseprobe der Jeremia-Kinderbibelwoche.